Karl Markovics
Geboren am 29. August 1963 in Wien.
Begann seine Laufbahn beim Wiener Serapionstheater von Ulriker Kaufmann und Erwin Piplits. Arbeitete als freier Schauspieler unter anderem mit Michael Schottenberg, Karl Welunschek und Georg Schmiedleitner. Rollen in Stücken von William Shakespeare, Samuel Beckett oder Johann Nepomuk Nestroy zählten ebenso zu seinem Repertoire wie Uraufführungen von Peter Turrini oder Franzobel, Auftritten in Opern wie "Ein Sommernachtstraum" von Benjamin Britten, "Der Freischütz" von Carl Maria von Weber, oder im Musical "Carbaret". Auf dem Bildschirm sah man ihn als Bezirksinspektor Stockinger in den Serien "Kommisar Rax"und "Stockinger", ebenso wie als Briefbombenattentäter Franz Fuchs in Elisabeth Scharangs Spielfilmdoku "Franz Fuchs - ein Patriot". In Kino spielte er unter anderem in Stefan Ruzowitzkys oscarprämiertem Film "Die Fälscher", in Percy Adlons "Mahler auf der Couch" und in Wes Andersons "The Grand Budapest Hotel". Mit seinem Kinoerstling "Atmen", zu dem er auch das Drehbuch verfasste, gewann Karl Markovics zahlreiche nationale und internationale Preise. Sein neuester Film "Nobadi", über einen alten Mann, einen toten Hund und einen jungen Flüchtling, soll noch diesen Herbst in die heimischen Kinos kommen. Bei den Bregenzer Festspielen 2018 inszenierte er die Welturaufführung von "Das Jagdgewehr", der ersten Oper von Thomas Larcher, Libretto Friederike Gössweiner, die für die diesjährigen International Opera Awards in der Sparte "Weltpremieren" nominiert wurde. Aktuell steht Karl Markovics für die dritte Staffel der Serie "Babylon Berlin" vor der Kamera, in der er den fiktiven Feuilletonisten Samuel Katelbach verkörpert, der durchaus beabsichtigte Ähnlichkeit mit tatsächlichen Autoren jener Zeit, wie zum Beispiel Alfred Polgar hat.