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Gründung und Region

Der 1981 gegründete Attergauer Kultursommer hat sich im Laufe seines 30jährigen Bestehens als eines der attraktivsten und erfolgreichsten Festivals weit über Österreichs Grenzen hinaus etabliert.
Am 1. August 1981 spielten Mitglieder der Wiener Philharmoniker im Rahmen eines Benefiz-Konzerts für die neue Orgel in St. Georgen im Attergau und legten damit den Grundstein für Oberösterreichs ältestes Sommerfestival.
Das nahe Salzburg zieht im Sommer Künstler und Kulturbegeisterte gleichermaßen an, viele von ihnen ließen und lassen sich temporär oder dauerhaft im schönen Attergau nieder, der mit herrlicher Landschaft von Berg bis See zum Urlauben, Entspannen und Genießen einlädt.
Zu genießen gibt es beim Attergauer Kultursommer alljährlich ein erstklassiges kulturelles Angebot – darauf ausgerichtet, höchste künstlerische Qualität mit sommerlicher Ungezwungenheit und freundschaftlicher Atmosphäre zu vereinen. 

Programm

Intendantin Mechthild Bartolomey positioniert das Festival durch eine genreübergreifende Programmierung als vielfältigen Treffpunkt für hochkarätige Künstler aus dem In- und Ausland. Am Programm stehen Liederabende, Kammermusik, Jazzkonzerte sowie große Orchesterkonzerte, darüber hinaus werden auch Lesungen, in Kombination mit Kammermusik, sowie Kabarett- und Chansonabende geboten.
Neben regelmäßigen Auftritten von Solisten und Mitgliedern der Wiener Philharmoniker treten jedes Jahr international gefeierte Künstler und auch Stars der Salzburger Festspiele, wie KS Thomas Hampson, Luca Pisaroni, Diana Damrau, Michael Heltau, Klaus Maria Brandauer, Karl Markovics, Peter Simonischek, Gert Voss, Cornelius Obonya, sowie die Geigenstars Nikolaj Znaider und Julian Rachlin u.v.a. beim Attergauer Kultursommer auf.
Im Rahmen der zehn Veranstaltungen des Kultursommers wird immer wieder auch jungen, am Beginn ihrer Karriere stehenden Künstlern die Möglichkeit geboten, gemeinsam mit etablierten, international erfolgreichen Künstlern aufzutreten.
Als künstlerische Leiterin eines oberösterreichischen Festivals sieht Bartolomey es als Auftrag, auch aus Oberösterreich stammende Künstler einzuladen. So gastierte bereits neben den St. Florianer Sängerknaben auch die aus Linz gebürtige aktuelle Salzburger "Buhlschaft"
Birgit Minichmayr im Attergau, und dem aus Wels stammenden, mittlerweile auch außerhalb Oberösterreichs erfolgreichen Komponisten Helmut Schmidinger wurde ein Kompositionsauftrag erteilt. Die Uraufführung dieses Werks fand große Resonanz sowohl beim Publikum als auch bei der Presse.

Kommunikation und Publikumsbindung

Über diverse Kommunikationskanäle wie postalische Aussendungen, eine neue Website, Facebook und in zeitlicher Nähe zum Festival durch Kooperationen mit diversen regionalen und überregionalen Printmedien sowie mit dem ORF-Fernsehen und dem Regionalfernsehsender BTV begleitet der Attergauer Kultursommer sein Publikum über das ganze Jahr. Unter dem Motto "Der Sommer kommt bestimmt!" wird über das Programm des folgenden Sommers informiert und die "Halbzeit" markiert das traditionelle Neujahrskonzert der Wiener Virtuosen, das unter Mitwirkung eines Stargasts immer im Jänner um den Dreikönigstag stattfindet und nicht nur für die Freunde des Festivals ein Fixpunkt sondern auch von werbewirksamer Bedeutung für die Region Attergau ist.

Spielstätten

Zu den Spielstätten des Festivals gehören die Pfarrkirchen von St. Georgen und Vöcklamarkt, zwei der schönsten Kirchen der Region, die sich akustisch hervorragend für Konzerte eignen. Das im 15. Jahrhundert erbaute und in den letzten Jahren neu renovierte Schloss Stauff in der Gemeinde Frankenmarkt bietet mit dem einzigartigen Ambiente des Schlosshofes mit seinen wieder freigelegten Fresken aus der Bauzeit einen stimmungsvollen Rahmen für in jeder Beziehung außergewöhnlichen Programme. Und ganz wichtig. Bei Schlechtwetter schlüpft man in den angrenzenden gemütlichen Stadl!
Die Attergauhalle in St. Georgen wird vor allem für Jazz- und Kabarettprogramme aber auch für große Orchesterkonzerte genützt – die technischen Investitionen in die Licht- und Tonanlage machen diese Spielstätte mittlerweile in jedem Genre  konkurrenzfähig.

Projekt Kinderoper

Anläßlich des 30jährigen Bestehens des Festivals wurde mit der vom Land Oberösterreich und der Europäischen Union geförderten "Attergauer Kinderopernwerkstatt" ein neues und ehrgeiziges Projekt ins Leben gerufen, das über mehrere Saisonen laufen wird und jeden Sommer einen wichtigen Beitrag zur musikalischen Förderung von Kindern leisten wird. Im Zeitraum von einer Woche studieren musikpädagogisch erfahrene DozentInnen gemeinsam mit Kindern zwischen 8 und 13 Jahren ein Stück ein, welches am Ende der Woche vor großem Publikum zur Aufführung gebracht wird; die Kinder decken dabei vom Orchester über Gesang und Darstellung bis hin zum Basteln von Bühnenbild und Kostümen alles selbst ab.