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Luca Pisaroni // Bariton
(c) Borggreve

Luca Pisaroni

Luca Pisaroni wuchs in Parma auf und studierte am Verdi-Konservatorium in Mailand, sowie in Buenos Aires und New York.

2001 debütierte er als Figaro (Mozart „Le nozze di Figaro”) in Klagenfurt und erhielt im gleichen Jahr die Eberhard-Wächter-Medaille der Wiener Staatsoper als „Neuentdeckung der Saison“. Seit seinem erfolgreichen Salzburg-Debüt mit Haydn’s Nelson-Messe 2002 trat er dort u.a. als Masetto (Mozart „Don Giovanni“), Publio (Mozart „La clemenza di Tito“) mit den Wiener Philharmonikern unter Nikolaus Harnoncourt, als Figaro (Mozart „Le nozze di Figaro“), dirigiert von Daniel Harding, als Douglas D’Angus in Rossinis „La donna del lago“ unter Marcello Viotti and als Hercules in Glucks „Alceste“ unter Ivor Bolton auf.

Luca Pisaroni ist Gast bei den führenden Opernhäusern Europas und den USA, so an der Opéra Bastille Paris, an der MET in New York, am Théâtre des Champs-Elysées in Paris, in Glyndebourne, in Santiago de Chile, an der Opera Colorado und am La Monnaie in Brüssel, beim Festival Aix-en-Provence, am Teatro Real in Madrid und mit einer Bühnenversion von Bachs Johannes-Passion auch am Théâtre du Châtelet in Paris.

Zu den Höhepunkten 2007/08 gehörte für Pisaroni der Mozart/Da Ponte-Zyklus an der Nederlandse Opera und eine Fernost-Tournee als Figaro mit der Wiener Staatsoper, sein San Francisco Operndebüt unter Donald Runnicles und die Partie des Conte Dorval in Martín y Soler’s Oper „Il burbero di buon cuore“ am Teatro Real Madrid.

Vielfache Konzertverpflichtungen führten Luca Pisaroni mit Riccardo Muti, James Levine, Simon Rattle, Nikolaus Harnoncourt, Ivor Bolton, Mark Minkowski und anderen namhaften Dirigenten zusammen. Zahlreiche CD- und DVD-Produktionen dokumentieren seine Gesangskunst, so die „Don Giovanni“- Aufnahme in der vielbeachteten Reihe „Mozart 22“ der Salzburger Festspiele.
Luca Pisaroni wird an der Aids-Gala in Düsseldorf im Januar 2010 mitwirken.