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Peter Simonischek // Sprecher
Peter Simonischek

Peter Simonischek

Peter Simonischek wurde an der Akademie für Musik und Darstellende Kunst in seiner Geburtsstadt Graz ausgebildet. Nach ersten Engagements in Graz, St. Gallen sowie Bern, Darmstadt und am Düsseldorfer Schauspielhaus folgte ab 1979 eine 20-jährige Periode als Ensemblemitglied der Berliner Schaubühne, wo er vor allem mit Peter Stein aber auch mit Regisseuren und Regisseurinnen wie Luc Bondy, Andrea Breth, Klaus Michael Grüber und Edith Clever zusammenarbeitete d u.a. in Werken von Aischylos, Euripides, Heinrich von Kleist, Jean Genet, Georg Kaiser, Botho Strauß, Franz Xaver Kroetz und Yasmina Reza zu sehen war.

1998 gastierte er in der von Klaus Maria Brandauer inszenierten Uraufführung von Esther Vilars „Speer“ in Berlin.

Bei den Salzburger Festspielen war Peter Simonischek – in Inszenierungen von Peter Stein, Axel Cort bzw. Klaus Michael Grüber – 1982 in der Titelrolle von Goethes Torquato Tasso und als Okeanos in „Prometheus, gefesselt“ von Peter Handke nach Aischylos, 1988 als Horch in Elias Canettis „Hochzeit“ sowie 1995 als Leonid in Anton Tschechovs „Kirschgarten“ zu erleben

Seit dem Sommer 2002 spielte Simonischek durchgehend die Titelrolle in Hofmannsthals „Jedermann“. Im August 2009 zum letzten Mal nach 99 Vorstellungen.

Mit Beginn der Saison 1999/2000 wurde Peter Simonischek in das Ensemble des Wiener Burgtheaters engagiert, wo er u.a. mit Andrea Breth, Yoshi Oida, Peter Zadek, Karin Beier, Thomas Langhoff, Andreas Kriegenburg und Anselm Weber zusammenarbeitet und in unterschiedlichsten Charakterrollen in Stücken von Shakespeare, Ibsen, Horvath, Hofmannsthal, Albee und Nestroy zu sehen ist. Zuletzt gestaltete er die Titelrolle in Hofmannsthals „Der Unbestechliche“ und die Rolle des Martin in „Die Ziege oder wer ist Sylvia“ von Edward Albee.

In aktuellen Rollen ist Peter Simonischek als Caesar in der Titelrolle und als Oberon im Sommernachtstraum zu sehen.

2009 gastierte er als Bassa Selim im Teatro San Carlo in Neapel und als „Baumeister Solness“ am Grazer Schauspielhaus.

Seit Ende der 70-er Jahre ist Peter Simonischek auch regelmäßig im Kino und TV zu sehen – zuletzt spielte er u.a. in „Hirankel“ vom Hans Steinbichler, wofür er mit dem Grimme-Preis in Gold ausgezeichnet wurde.

Simonischek ist Träger mehrerer wichtiger Preise und Auszeichnungen, u.a. des Großen Goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark, des Landes Salzburg und Wien, des Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich (2007) sowie Träger des deutschen Hörbuch-Preises 2008.

 www.petersimonischek.at